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70 % aller Stellen sind versteckt? Was Schweizer Studien wirklich zeigen.

Du suchst eine neue Stelle, findest aber immer wieder dieselben Inserate? Vielleicht liegt es nicht an deinem Lebenslauf, sondern daran, wo und wie du suchst. Wir zeigen dir, was hinter dem verdeckten Stellenmarkt steckt und wie du zusätzliche berufliche Möglichkeiten entdecken kannst.
6. November 2026 durch
70 % aller Stellen sind versteckt? Was Schweizer Studien wirklich zeigen.
JobAssist

Du öffnest jobs.ch. Wieder dieselben Stellen.

Du wechselst zu LinkedIn. Auch dort sieht es nicht viel besser aus.

Vielleicht findest du ein interessantes Inserat, bewirbst dich und wartest auf eine Rückmeldung.

Am nächsten Tag beginnt die Suche von vorne.

Doch immer wieder hört man eine erstaunliche Behauptung:

70 Prozent aller Stellen sollen gar nie öffentlich ausgeschrieben werden.

Heisst das, du suchst die ganze Zeit nur in 30 Prozent des Schweizer Stellenmarktes?

Und irgendwo da draussen gibt es unzählige berufliche Möglichkeiten, von denen du überhaupt nichts weisst?

Die Antwort ist weniger spektakulär, aber für deine Stellensuche mindestens genauso interessant.

Denn tatsächlich werden nicht alle Stellen öffentlich ausgeschrieben. Wie gross dieser sogenannte verdeckte Stellenmarkt ist, darüber kommen Schweizer Untersuchungen allerdings zu sehr unterschiedlichen Ergebnissen.

Was bedeutet das für dich?

Und wie findest du Arbeitgeber, die zu deiner Erfahrung passen, auch wenn sie gerade kein Stelleninserat veröffentlicht haben?

Der verdeckte Stellenmarkt: Wo Stellen besetzt werden, bevor du davon erfährst

Stell dir ein Schweizer KMU mit 35 Mitarbeitenden vor.

Die Geschäftsleitung stellt fest, dass die Auftragsabwicklung zunehmend Zeit beansprucht. Eine zusätzliche Person könnte das Team entlasten.

Bevor ein Stelleninserat erstellt wird, fragt der Geschäftsführer im eigenen Netzwerk nach geeigneten Personen.

Eine Mitarbeiterin empfiehlt einen ehemaligen Arbeitskollegen. Es folgen zwei Gespräche und schliesslich die Anstellung.

Die Stelle erscheint nie auf einem Jobportal.

Genau das ist ein Beispiel für den verdeckten Stellenmarkt.

Unternehmen können offene Stellen auf verschiedenen Wegen besetzen: über persönliche Empfehlungen, frühere Bewerbungen, direkte Kontakte oder gezielte Anfragen bei geeigneten Kandidatinnen und Kandidaten.

Aber Vorsicht: Nicht jede Stelle, die du auf jobs.ch nicht findest, ist tatsächlich versteckt.

Eine Ausschreibung auf der Unternehmenswebsite ist beispielsweise öffentlich zugänglich. Sie wird möglicherweise nur nicht auf den Portalen angezeigt, die du regelmässig durchsuchst.

Und wenn ein Unternehmen erst darüber nachdenkt, künftig zusätzliche Mitarbeitende einzustellen, besteht noch nicht zwingend eine offene Stelle.

Diese Unterschiede sind entscheidend, wenn wir die häufig zitierte 70-Prozent-Behauptung genauer anschauen.

Sind wirklich 70 Prozent aller Schweizer Stellen versteckt?

Die Zahl stammt nicht einfach aus dem Nichts.

Die Arbeitsmarktbeobachtung Ostschweiz, Aargau, Zug und Zürich (AMOSA) veröffentlichte 2017 eine Untersuchung mit der Aussage, dass sieben von zehn Stellen nicht ausgeschrieben würden.

Der Stellenmarkt-Monitor Schweiz der Universität Zürich gelangte jedoch zu deutlich anderen Ergebnissen.

Die 2018 veröffentlichte Auswertung einer Unternehmensbefragung von 2017 zeigte, dass knapp 80 Prozent der offenen Stellen über formelle Kanäle ausgeschrieben wurden.

Auch eine spätere Analyse für 2021 ermittelte einen Anteil von rund 80 Prozent.

Wie können Schweizer Untersuchungen zu so unterschiedlichen Ergebnissen kommen?

Der Unterschied liegt vor allem in den Erhebungsmethoden.

AMOSA verglich die Zahl publizierter Stellen auf einer Online-Stellenplattform mit erfassten Stellenwechseln. Dabei konnten auch interne Funktionswechsel berücksichtigt werden, bei denen gar keine offene Vakanz bestand. Gleichzeitig wurden nicht sämtliche veröffentlichten Stellen vollständig erfasst.

Der Stellenmarkt-Monitor befragte dagegen Unternehmen direkt zu ihren Rekrutierungskanälen. Allerdings kann auch diese Methode Verzerrungen enthalten, weil sich die Ergebnisse auf Angaben und Einschätzungen der befragten Arbeitgeber stützen.

Das Staatssekretariat für Wirtschaft (SECO) erläutert diese Unterschiede ausdrücklich im Monitoringbericht 2021.

Die Erkenntnis: Es lässt sich nicht seriös behaupten, dass im Jahr 2026 genau 70 Prozent aller Schweizer Stellen versteckt sind.

Ebenso wenig darf man aus den historischen Untersuchungen ableiten, dass heute exakt 20 Prozent der Stellen verdeckt bleiben.

Was die Forschung aber zeigt: Unternehmen nutzen unterschiedliche Rekrutierungswege. Und bei einem Teil der Stellen kommt es zu einer Besetzung, ohne dass öffentlich nach Bewerbenden gesucht wird.

Für deine Stellensuche ist deshalb weniger entscheidend, ob der verdeckte Anteil 20, 30 oder 70 Prozent beträgt.

Entscheidend ist, dass du nicht ausschliesslich darauf angewiesen sein musst, dass ein Unternehmen zuerst eine Stelle ausschreibt.

Quellen: SECO, Monitoringbericht 2021, Seite 27 und Die Volkswirtschaft, Verdeckter Arbeitsmarkt in der Schweiz ist eher klein, 24. Oktober 2018.

Der Denkfehler bei der Stellensuche: Nur dort suchen, wo Unternehmen bereits inserieren

Viele Stellensuchende beginnen mit einer Berufsbezeichnung.

«Sachbearbeiterin Administration».
«HR-Assistent».
«Teamleiter Verkauf».

Sie durchsuchen Stellenportale, prüfen die Ergebnisse und bewerben sich auf passende Ausschreibungen.

Das ist richtig und wichtig.

Aber damit wartest du darauf, dass ein Unternehmen zuerst öffentlich nach jemandem wie dir sucht.

Was wäre, wenn du deine Stellensuche um eine zweite Perspektive erweiterst?

Statt ausschliesslich zu fragen:

«Wer sucht gerade jemanden wie mich?»

stellst du eine zusätzliche Frage:

«Welche Unternehmen könnten von meinen Erfahrungen profitieren?»

Damit verändert sich deine Suche.

Du orientierst dich nicht mehr nur an offenen Stellen, sondern auch an Unternehmen, deren Tätigkeitsfelder zu deinen Kompetenzen passen.

Das bedeutet nicht, dass diese Unternehmen gerade freie Stellen haben.

Aber du kannst potenzielle Arbeitgeber entdecken, berufliche Kontakte aufbauen und möglicherweise Möglichkeiten erkennen, die du über die üblichen Stellenportale nicht gefunden hättest.

Die 10-Unternehmen-Methode: So erweiterst du deine Stellensuche

Nehmen wir eine kaufmännische Fachkraft mit acht Jahren Berufserfahrung.

Sie arbeitet in der Sachbearbeitung, kennt verschiedene ERP-Systeme, betreut Kunden und koordiniert administrative Abläufe.

Nun möchte sie sich beruflich weiterentwickeln und künftig mehr organisatorische Verantwortung übernehmen.

Auf den Stellenportalen findet sie jedoch nur wenige passende Ausschreibungen.

Wie könnte sie ihre Suche erweitern?

Schritt 1: Suche nach Tätigkeiten, nicht nur nach Berufsbezeichnungen

Zunächst betrachtet sie ihre bisherigen Aufgaben und überlegt, in welchen anderen Funktionen diese Erfahrungen nützlich wären.

Neben der klassischen Sachbearbeitung könnten beispielsweise folgende Tätigkeiten infrage kommen:

  • Auftragskoordination

  • Teamassistenz

  • Sachbearbeitung Auftragsabwicklung

  • Administrative Koordination

Damit erweitert sie ihre Suche gezielt, ohne sich wahllos auf völlig unterschiedliche Berufe zu konzentrieren.

Das Ziel ist nicht, möglichst viele Stellenbezeichnungen zu sammeln, sondern diejenigen zu erkennen, die tatsächlich zu den eigenen Fähigkeiten passen.

Schritt 2: Identifiziere zehn passende Arbeitgeber

Nun sucht sie zehn Unternehmen in ihrer gewünschten Region, bei denen solche Funktionen grundsätzlich vorkommen könnten.

Interessant sind beispielsweise mittelgrosse Dienstleistungsunternehmen, Handelsbetriebe oder Organisationen mit umfangreichen administrativen Abläufen.

Dabei schaut sie genauer hin:

Welche Aufgabenbereiche gibt es im Unternehmen? Welche Dienstleistungen werden angeboten? Welche organisatorischen Funktionen sind auf der Website erkennbar? Gibt es öffentlich bekannte Entwicklungen, die für ihre berufliche Ausrichtung interessant sein könnten?

Hilfreiche Quellen sind Unternehmenswebsites, LinkedIn, Branchenverzeichnisse und öffentliche Unternehmensinformationen.

Wichtig ist, dass die Recherche auf tatsächlichen Informationen beruht.

Ein neuer Standort kann beispielsweise ein Anlass sein, sich näher mit einem Unternehmen zu beschäftigen. Er bedeutet jedoch nicht automatisch, dass dort zusätzliche Mitarbeitende gesucht werden.

Am Ende entsteht eine Liste mit zehn Arbeitgebern, bei denen die eigenen Fähigkeiten grundsätzlich relevant sein könnten.

Schritt 3: Unterscheide zwischen interessanten und wirklich passenden Unternehmen

Jetzt wird die Liste bewertet.

Denn nicht jedes Unternehmen ist gleich interessant.

A-Unternehmen: Die Tätigkeitsfelder passen gut zur eigenen Erfahrung. Es gibt konkrete Anknüpfungspunkte und nachvollziehbare Einsatzmöglichkeiten.

B-Unternehmen: Das Unternehmen erscheint grundsätzlich interessant, aber es fehlen noch Informationen über mögliche Funktionen oder Ansprechpartner.

C-Unternehmen: Die fachliche Übereinstimmung ist gering oder es gibt aktuell keinen erkennbaren Anknüpfungspunkt.

Die Stellensuchende konzentriert sich zunächst auf die A-Unternehmen.

Warum?

Weil eine erfolgreiche Direktansprache nicht damit beginnt, möglichst viele Unternehmen anzuschreiben.

Sie beginnt mit der Auswahl der Unternehmen, bei denen die eigenen Fähigkeiten tatsächlich interessant sein könnten.

Du möchtest passende Arbeitgeber nicht selbst recherchieren? Mit der Suchstrategie & Arbeitgeber-Radar von JobAssist erhältst du eine individuelle Suchstrategie mit bis zu 15 passenden Unternehmen und einem konkreten Plan für deine nächsten Aktivitäten.

Schritt 4: Nimm gezielt Kontakt auf, statt Standardbewerbungen zu verschicken

Bei einer klassischen Bewerbung reagierst du auf ein Stelleninserat.

Bei einer Initiativbewerbung musst du selbst erklären, welche berufliche Tätigkeit du suchst und weshalb deine Erfahrungen für das Unternehmen interessant sein könnten.

Eine allgemeine Nachricht wie «Hiermit bewerbe ich mich initiativ in Ihrem Unternehmen» reicht dafür häufig nicht aus.

Eine überzeugendere Direktansprache enthält drei Elemente:

  1. Einen nachvollziehbaren Bezug zum Unternehmen.

  2. Die eigenen Erfahrungen und den möglichen beruflichen Beitrag.

  3. Eine konkrete, unverbindliche Gesprächs- oder Kontaktanfrage.

So könnte eine Nachricht aussehen:


Betreff: Berufliche Kontaktaufnahme im Bereich Auftragskoordination

Guten Tag Frau Muster

Bei meiner Recherche nach Unternehmen mit passenden Tätigkeitsfeldern bin ich auf Ihr Unternehmen aufmerksam geworden.

Besonders angesprochen hat mich [konkreten, auf der Unternehmenswebsite recherchierten Aufgabenbereich oder eine tatsächliche Unternehmensentwicklung einfügen].

Ich bringe acht Jahre Erfahrung in der kaufmännischen Sachbearbeitung mit. Zu meinen Aufgaben gehören insbesondere die Koordination von Kundenaufträgen, die Zusammenarbeit mit verschiedenen Fachbereichen und die Arbeit mit ERP-Systemen.

Künftig möchte ich meine Erfahrung verstärkt in einer Funktion mit organisatorischer und koordinierender Verantwortung einsetzen. Aufgrund der genannten Tätigkeitsfelder sehe ich eine interessante fachliche Verbindung zu Ihrem Unternehmen

Deshalb möchte ich mich erkundigen, ob Sie grundsätzlich offen für eine Kontaktaufnahme im Hinblick auf entsprechende Funktionen sind, auch wenn aktuell keine passende Stelle ausgeschrieben ist.

Gerne lasse ich Ihnen bei Interesse meinen Lebenslauf zukommen.

Vielen Dank für Ihre Rückmeldung.

Freundliche Grüsse
Vorname Nachname

 

Wichtig: Der Unternehmensbezug muss individuell recherchiert werden. Ein allgemeiner Text mit lediglich ausgetauschtem Firmennamen ist noch keine gezielte Direktansprache.

Das Beispiel verspricht keine Wunder.

Aber es macht deutlich, welche Erfahrungen vorhanden sind, welche Tätigkeit gesucht wird und warum gerade dieses Unternehmen kontaktiert wird.

Schritt 5: Kontakte nachverfolgen und aus Rückmeldungen lernen

Nicht jede Kontaktaufnahme wird beantwortet.

Manche Unternehmen haben keinen Personalbedarf. Andere berücksichtigen Initiativbewerbungen nicht oder verlangen eine Bewerbung über ihre Karrierewebsite.

Das solltest du respektieren.

Wenn du keine Rückmeldung erhältst, kann eine einmalige freundliche Nachfrage nach einer angemessenen Frist sinnvoll sein.

Führe ausserdem eine einfache Übersicht über deine Kontakte.

Welche Unternehmen hast du angeschrieben? Welche Rückmeldungen gab es? Welche Funktionen waren interessant? Wo hat sich gezeigt, dass dein Profil nicht zu den Anforderungen passt?

Nutze diese Informationen, um deine weitere Suche anzupassen.

Du bewirbst dich nicht einfach mehr. Du beginnst, gezielter zu suchen.

Drei Fehler, die du beim verdeckten Stellenmarkt vermeiden solltest

  1. Du setzt ausschliesslich auf Initiativbewerbungen.
  2. Eine direkte Arbeitgeberansprache kann zusätzliche Möglichkeiten erschliessen. Sie ersetzt aber nicht die Suche auf Stellenportalen und Unternehmenswebsites.

  3. Du kontaktierst Unternehmen ohne klare berufliche Ausrichtung.
  4. Wer selbst nicht erklären kann, welche Tätigkeiten er übernehmen möchte und welche Fähigkeiten er mitbringt, macht es einem Arbeitgeber unnötig schwer, eine mögliche Zusammenarbeit einzuschätzen.

  5. Du verwechselst fehlende Rückmeldungen mit persönlicher Ablehnung.
  6. Eine unbeantwortete Initiativbewerbung bedeutet nicht automatisch, dass dein Profil ungeeignet ist. Vielleicht besteht schlicht kein Bedarf oder das Unternehmen nutzt andere Rekrutierungsverfahren.

Auch das offizielle Schweizer Stellenportal arbeit.swiss empfiehlt, die Stellensuche über verschiedene Kanäle zu organisieren und persönliche Netzwerke sowie Spontanbewerbungen ergänzend einzusetzen.

Quelle: arbeit.swiss, Bewerbungstipps

Du weisst, welchen Job du suchst. Aber nicht, bei welchen Unternehmen?

Genau hier liegt für viele Stellensuchende die eigentliche Herausforderung.

Du verfügst über Berufserfahrung. Vielleicht hast du bereits einen guten Lebenslauf und eine klare Vorstellung davon, welche Tätigkeit du übernehmen möchtest.

Trotzdem findest du immer wieder dieselben Stelleninserate.

Oder du möchtest gezielt weitere Arbeitgeber ansprechen, weisst jedoch nicht, welche Unternehmen zu deinem beruflichen Profil passen könnten.

Dann brauchst du möglicherweise nicht noch ein zusätzliches Stellenportal.

Sondern eine Suchstrategie, die über die üblichen Ausschreibungen hinausgeht.

Suchstrategie & Arbeitgeber-Radar von JobAssist

Bei JobAssist Infinity Brain unterstützen wir dich dabei, deine Stellensuche auf passende Funktionen und Unternehmen auszurichten.

Mit unserem Angebot «Suchstrategie & Arbeitgeber-Radar» entwickeln wir für dich eine individuelle Strategie für bis zu zwei berufliche Zielrollen.

Du erhältst:

  • Passende Stellenbezeichnungen und Suchbegriffe.

  • Empfehlungen zu relevanten Stellenplattformen und Personalvermittlungen.

  • Ein Arbeitgeber-Radar mit bis zu 15 passenden Unternehmen.

  • Empfehlungen für Networking und direkte Arbeitgeberansprache.

  • Einen persönlichen 30-Tage-Plan für deine Stellensuche.

  • Eine bearbeitbare Übersicht für Bewerbungen, Kontakte und Rückmeldungen.

Die Unterstützung beinhaltet zwei persönliche Online-Termine von jeweils 60 Minuten sowie die vereinbarten Arbeitsergebnisse.

Deine Investition: CHF 190

Du erhältst keine Garantie auf eine Anstellung und auch keine angeblich geheimen Stellenangebote.

Du erhältst eine konkrete, auf deine berufliche Situation abgestimmte Suchstrategie, die du anschliessend selbständig umsetzen kannst.

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Fazit: Vielleicht suchst du nicht zu wenig. Sondern bisher zu einseitig.

Der verdeckte Stellenmarkt ist kein geheimnisvoller Bereich, zu dem nur ausgewählte Menschen Zugang haben.

Auch die verbreitete Behauptung, dass 70 Prozent aller Schweizer Stellen grundsätzlich unsichtbar bleiben, ist wissenschaftlich nicht als aktuelle allgemeingültige Zahl belegt.

Was wir jedoch wissen: Unternehmen suchen über unterschiedliche Kanäle nach geeigneten Mitarbeitenden.

Für dich bedeutet das, dass eine durchdachte Stellensuche mehr umfassen kann als das Durchsehen veröffentlichter Stelleninserate.

Du kannst passende Arbeitgeber recherchieren, deine beruflichen Erfahrungen gezielt positionieren und dort Kontakt aufnehmen, wo deine Fähigkeiten interessant sein könnten.

Vielleicht liegt deine nächste berufliche Möglichkeit nicht hinter einem geheimen Stelleninserat. Sondern bei einem Unternehmen, das du bisher überhaupt nicht auf deiner Liste hattest.

Und genau deshalb lohnt es sich, nicht einfach nur mehr Bewerbungen zu verschicken.

Sondern herauszufinden, wo deine Erfahrungen tatsächlich gefragt sein könnten.

JobAssist Infinity Brain
Karriereberatung, Bewerbungsunterstützung und berufliche Weiterbildung für den Schweizer Arbeitsmarkt.


Quellen und weiterführende Informationen

70 % aller Stellen sind versteckt? Was Schweizer Studien wirklich zeigen.
JobAssist 6. November 2026
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